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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wofür steht die Abkürzung LED?

Eine Leuchtdiode (kurz LED, englisch "Light Emitting Diode", deutsch. "Licht-emittierende Diode") ist ein licht-erzeugendes Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die LED elektrischer Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht in einem Farbspektrum ab, dass in Abhängigkeit vom verbauten Halbleitermaterial Licht in einer bestimmten Farbe liefert.

Wie lange gibt es die LED-Technik bereits?

1962 wurden bereits die ersten roten LED's hergestellt. Diese wurden zu dieser Zeit allerdings nur als Anzeigeelemente in elektronischen Geräten verbaut. Jeder kennt die LED Anzeigen für das ein/ausschalten von Geräten. Die Marktreife für einen großflächigen und kosteneffizienten Einsatz von LED's gerade im Beleuchtungsbereich, hat sich erst in den letzten Jahren entwickelt. Insbesondere mit der Steigerung der Helligkeit der LED und so zunehmender Lichtausbeute wurde die LED für den Einsatz in Leuchten als Leuchtmittel interessant. Die effizientesten weißen LEDs erreichten z.B. im Februar 2013 eine Lichtausbeute von 276 lm/W. Das ist nicht sehr weit entfernt entfernt vom theoretischen Maximum (100% Strahlungsleistung) bei 6600 K (kalt wirkendem Licht). Die Ausbeute der LED ist stark von der Lichtfarbe abhängig. Bei warm-weißen LED's liegt sie deutlich unter der von einer kalt-weißen LED.

Wie unterscheiden sich LED's von den bisher eingesetzten Leuchtmitteln wie der Glühbirne und dem Halogenstrahler?

Die LED hat im Unterschied zu dem Halogenstrahler oder der Glühlampe (im Volksmund auch Glühbirne) eine deutlich längere Lebensdauer, weil sie keinen Glühfaden besitzt, der verschleißt und dann durchbrennt. Die durchschnittliche Lebensdauer einer LED wird um die 50.000 Stunden angegeben. Im Vergleich dazu liegen die Glühlampe bei ca. 1.000 Stunden und z.B. ein Niedervolt-Halogen Leuchtmittel bis zu 5.000 Stunden. Die Zahlen können natürlich, je nach Leuchtmitteltyp abweichen, aber das Verhältnis sollte sich in dem Beispiel deutlich zeigen.

Ein interessanterer Aspekt ist die Energieeinsparung durch LED Leuchtmittel.

Tabelle Stromverbrauch in Watt bei Helligkeit in Lumen bei den unterschiedlichen Leuchtmitteltypen:

gewünschte HelligkeitGlühlampe/GlühbirneHalogen-LampeEnergiespar-LampeLED
300-500 lm25-40 Wca. 28 Wca. 5-8 Wca. 3-6 W
600-900 lm60-75 Wca. 53 Wca. 11-15 Wca. 8-10 W
1000-1300 lm100 Wca. 70 Wca. 20 Wca. 10-15 W

Man kann erkennen, dass Energiesparlampen nicht so weit entfernt sind von der LED, was ihren Stromverbrauch betrifft.
Nachteil dieser Technik: Energiesparlampen (auch Stromsparlampen) brauchen oft längere Zeit, bis sie ihre endgültige Helligkeit erreicht haben. Besonders ungünstig ist das, wenn Sie die Lampen nur kurz einschaltet, zum Beispiel in Treppenhäusern oder Außenbereich mit Bewegungssensor. Auch lassen sich nicht alle Modelle der Stromsparlampe dimmen. Energiesparlampen sind allerdings wie LED's sehr langlebig und benötigen nur rund 20 Prozent der Energie einer Glühbirne. Einige dieser Energiesparlampen enthalten allerdings Quecksilber. Zerbricht Ihnen so ein Leuchtmittel, ist das ist nicht nur gesundheitsschädlich, sondern Sie haben es dann auch mit Sondermüll zu tun, der die Umwelt belastet und gesondert entsorgt gehört.

Was leistet die LED mehr als andere Leuchtmittel?

Im Grunde kann man die konkreten Ersparnisse nur en einem Beispiel verdeutlichen. dazu möchte ich gar nicht die veraltete Glühbirne hernehmen, rechnen wir ein kurzes Beispiel an einem Halogen Leuchtmittel durch.

Wir möchten einen Raum mit einer vergleichbare Helligkeit einer 60 W Glühlampe ausleuchten. Das entspricht der Leistung eines 53 W Halogen-Leuchtmittels.
Rechnen wir den Stromverbrauch auf ein Jahr, mit einer täglichen Leuchtdauer von 4 Stunden im Tages-Mittel (im Winter sicher etwas länger, dafür im Sommer kürzer) und einem Strompreis von 0,24 ct/kWh.
Dazu müssen wir auch berücksichtigen, dass wir während der Lebensdauer einer LED bis zu 10 Mal das Halogenleuchtmittel austauschen müssen, weil es defekt ist.

  • Halogen: 4 Stunden * 365 Tage = 1460 Betriebsstunden im Jahr. 1460 Betriebsstunden * 53 W / 1000 = 77,38 kW * 0,24 ct/kWh = 18,57 EUR
  • LED: 4 Stunden * 365 Tage = 1460 Betriebsstunden im Jahr. 1460 Betriebsstunden * 9 W / 1000 = 13,14 kW * 0,24 ct/kWh = 3,15 EUR
Bei einer LED Lebensdauer von 50.000 Betriebsstunden betreiben Sie das Leuchtmittel 34 Jahre. In diser Zeit haben Sie 524,28 EUR Stromkostenersparnis, dazu noch 35,00 EUR für den Austausch von Halogen Ersatzlampen gespart. Und weiter nicht zu verachten: Sie haben der Natur 1292 kg CO² Ausstoß erspart, wenn man von einer ungefähren Jahreseinsparung von 38 kg ausgehen kann.

Auf 34 Jahre gesehen mag das noch gar nicht so viel aussehen. Aber, wir haben hier nur mit einem Leuchtmittel gerechnet. Rechnen Sie selber hoch auf die Anzahl der Leuchtmittel, die in Ihrer Wohnung verbaut sind.

Ist LED auch ein Ersatz für die Leuchtstoffröhren?

In Dingen der Helligkeit und der Lichtfarbe unterscheiden sich Leuchtstoffröhren im Prinzip nicht von LED-Röhren. Sie können mit LED-Röhren eine gleiche Lichtausbeute erzeugen, auch in Großräumen. Bei dem Energieverbrauch, der Lebenszeit und der Widerstandsfähigkeit muss sich die herkömmliche Leuchtstoffröhre dann doch geschlagen geben. LED-Röhren verbrauchen bei gleicher Lichtleistung bis zu 70% weniger Strom als herkömmliche Leuchtstoffröhren bei einer viermal so lange Lebensdauer. Auch unangenehme Nebeneffekte alter Leuchtstoffröhren entfallen, wie das Brummen des Vorschaltgerätes, das Flackern beim einschalten oder das permanente leichte Flackergefühl, wenn das Vorschaltgerätes (die Drossel) ihre Aufgabe nicht mehr richtig erfüllt. Übrigens, Leuchtstoffröhren gelten als Sondermüll und sind gesondert zu entsorgen.

Warum Lumen und nicht Watt?

Für die veralteten Glühbirnen wurde Watt verwendet, um deren Leistung anzugeben. Man benötigt im Grunde beide Angaben um die Effizienz eines Leuchtmittels zu beschreiben. Lumen um die Helligkeit eines Leuchtmittels zu bestimmen und Watt um den Energieverbrauch des Leuchtmittels anzugeben.>

Was ist dann Lux?

Die Beleuchtungsstärke wird in Lux angegeben. Mit der Beleuchtungsstärke wird erfasst, wie viel Lumen von einer Lichtquelle auf eine bestimmte Fläche fallen. Ein Lux entspricht dann, wenn ein Lichtstrom von einem Lumen genau einen Quadratmeter Fläche gleichmäßig beleuchtet.

Welche Lichtfarbe soll ich wählen? Was ist Kelvin?

Von Verfechter der alten Glühbirne hört man oft das Argument, Energiesparlampen seien zu "kalt" und machten ein "blaues Licht". LED-Lampen gibt es längst in verschiedenen (auch warmen) Farbtönen. Mit der Farbtemperatur Kelvin wird eben diese Lichtfarbe angegeben. Je mehr Kelvin ein Leuchtmittel hat, desto "kälter" und blauer ist die Lichtfarbe. Die Farbtemperatur ist ein Maß, um einen jeweiligen Farbeindruck einer Lichtquelle zu bestimmen.

LichtquelleFarbtemperatur in Kelvin
Warmweißunter 3300 K
Neutralweiß3300–5000 K
Tageslichtweiß (auch Kaltweiß)über 5000 K

Welche Lichtfarbe Sie wählen ist in der Regel eine Geschmacksfrage, aber auch das Umfeld selber definiert oft, welche Farbtemperatur zum Einsatz kommt. Ein gemütliches Zuhause wird sicher Warmweiß ausgeleuchtet, während ein Arbeitsplatz (Büro) vielleicht Neutralweiß benötigt und in großen Produktionshallen eher Tageslichtweiß eingesetzt wird.

Was ist die Leistung oder Watt?

Die Wattzahl gibt die Leistung und damit den Energieverbrauch der Lampe an. Die Wattangabe lässt allerdings keinen Rückschluss auf ihre Lichtstärke zu. Die gute alte Glühlampe hat sehr viel ihrer Leistung in Temperatur umgewandelt und weniger in Lichtstärke. z.B. hat eine 40 Watt Glühlampe ca. 400-500 Lumen. Das Ziel einer effizienten Beleuchtung ist es, mit möglichst geringem Stromverbrauch möglichst viel Licht zu erzeugen, also wenig Watt aber viel Lumen.

Welche LED Bauformen gibt es?

LED kann als Leuchtmittel für den Einsatz in einer leuchte auftreten, aber auch als kompakte Leuchte, die das Leuchtmittel bereits integriert hat.

Sie können LED Beleuchtung erhalten als:

  • LED-Röhren - identisch zur herkömmlichen Leuchtstoffröhre (Form, Maße und Anschlüsse)
  • LED-Leuchtmittel - als Austausch-Leuchtmittel für Ihre Lampen (Leuchten) mit den gängigen Fassungen
  • LED-Panels - Einbau Panels für z.B. den Deckeneinbau als Leuchtfläche
  • LED-Hallenleuchten - großflächige Beleuchtung von Produktionsstätten, meist als Deckenstrahler

Werden LED Leuchtmittel auch irgendwann unbrauchbar?

Ja, auch bei LED's lässt die Lichtleistung mit der Zeit nach. Diese Degradation verläuft allerdings wesentlich langsamer als bei herkömmlichen Leuchtmitteln. Erst nach etwa 20.000 Betriebsstunden setzt die langsame Degradation bei LED's ein. Herkömmliche Leuchtmittel hätten Sie bei so vielen Betriebsstunden bestimmt schon drei oder viermal ausgetauscht. Die maximale Lebensdauer ist bei den LED Leuchten je nach Typ unterschiedlich, wird allerdings um die 50.000 Betriebsstunden betragen.

Sind LED's besonders empfindlich?

Nein. LED's sind weder gegenüber ihrer Umgebungstemperatur noch auf Vibrationen oder Erschütterungen empfindlich. Die LED besitzt keine beweglichen- oder Verschleiß-Teile die Auf Erschütterung reagieren könnten. Natürlich haben auch LED's ihre Grenzen. Für extrem hohen Temperaturen, wie z.B. für die Innenbeleuchtung von Backöfen sind sie nicht geeignet. Auch ist der Wirkungsgrad von LED's umso besser je kälter die Umgebung ist.

Sind in LED's Giftstoffe enthalten? Muss ich sie gesondert entsorgen?

Nein. Im Gegensatz zu Energiesparlampen und Leuchtstoffröhre enthalten LED-Leuchten enthalten weder giftiges Quecksilber noch Gase und sind somit gesundheitlich unproblematisch. LED-Lampen gelten als gewöhnlicher Elektroschrott. Sie sind im Gegensatz zu Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren kein Sondermüll.

Was bedeuten MR11 oder MR16 Angaben bei den Sockeln?

Die Bezeichnung MR11 und MR16 beschreiben den Reflektor eines Leuchtmittels, nicht dessen Sockel.
Der Reflektor von MR11 Lampen hat einen Durchmesser von 35 mm und der Reflektor-Durchmesser eines MR16 Leuchtmittels beträgt 50 mm.

MR11 Lampen können sowohl über einen G4 als auch über G5.3 Sockel verfügen. Bei MR16 Leuchtmitteln ist in der Regel ein G5.3 Stecksockel verbaut. Beide Varianten gehören zu den Niedervolt-Leuchtmittel, während die Hochvolt Variante der Strahler standardmäßig den GU10 verbaut hat.

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